Montag, 20. Dezember 2010

17.-19. Dezember 2010 Einspiel USA

Dieses Wochenende mit "Tron: Legacy" mit einem soliden, aber unerwartet unspektakulären Start, einen ebenfalls nicht vom Hocker reißenden "Yogi Bear" und einem Dämpfer für die prominent besetzte und sündhaft teure Komödie "How Do You Know".

Wie erwartet hat "Tron: Legacy" trotz einer niedrigeren Anzahl an Kinos als "Yogi Bear" den ersten Platz eingenommen (3451 Kinos, durchschnittlich 12634 Dollar jeweils), allerdings mit weniger beeindruckenden Zahlen als erwartet; anhand des visuelle Bombastik versprechenden Marketings hätte man zumindest etwas mehr erwarten können als die 43,6 Millionen Dollar, die das 170 Millionen Dollar teure Remake eingespielt hat. Somit ist das Einspiel aber zumindest noch grundsolide.

Auf Platz 2 steht der 80 Millionen teure Animationsfilm "Yogi Bear" mit 16,7 Millionen Dollar Einspiel, der in seinen 3515 Kinos jeweils durchschnittlich 4752 Dollar eingespielt hat; kaum ein Drittel von dem, was "Tron: Legacy" jeweils vorweisen kann- schlussendlich wird das Gesamteinspiel von "Yogi Bear" wohl 50-60 Millionen Dollar betragen, sollte die Mundpropaganda nicht ihr Übriges tun: auf der IMDB ist der Film bisher mit gerade mal 4,6 von 10 Punkten bewertet worden.

Den zweiten Platz nimmt "Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte" ein- das Fantasyspektakel spielt weitere 12,4 Millionen Dollar ein. Die 155 Millionen Dollar teure Produktion hat somit nach ihrem zweiten Wochenende in den USA gerade mal 42 Millionen Dollar eingespielt, weltweit bereits 166 Millionen Dollar.

Den vierten Platz erkämpft sich das Sportdrama "The Fighter " mit Christian Bale und Mark Wahlberg. Der Film, der letzte Woche mit 6 Golden-Globe-Nominierungen ausgezeichnet wurde, spielt 12,2 Millionen Dollar ein. Ein solider Start, der allerdings natürlich nicht an den Erfolg pro Kino in limitierter Ausgabe heranreicht.Trotzdem wird das Produktionsstudio Paramount, das 20 Millionen Dollar in den Film investierte, sich damit zufriedengeben können.

Mit einem soliden Abfall von 47 Prozent sitzt "The Tourist" mit Johny Depp und Angelina Jolie auf dem fünften Platz mit 8,7 Millionen Dollar Einspiel- der Film von das "Leben der Anderen"-Regisseur Florian von Donnersmarck, der hier sein Hollywooddebüt gibt, hat in den USA bei 100 Millionen Dollar Produktionskosten bisher nur 30 Millionen Dollar eingespielt.

Den sechsten Platz besetzt "Rapunzel- Neu verföhnt" mit 8,67 Millionen Dollar Einspiel, den siebten Platz das acht-mal für einen Golden Globe nominierte und vorher in nur limitierter Ausgabe in den Kinos gespielte Balletdrama "Black Swan" mit Natalie Portman mit 8,3 Millionen Dollar. Die 13 Millionen Dollar teure Produktion hat somit in den USA bisher 15 Millionen Dollar eingespielt.

Auf den achten Platz kriecht die starbesetzte Komödie "How Do You Know" mit schlappen 7, 6 Millionen Dollar Einspiel- die Kosten des Filmes haben weder aufwändige Spezialeffekte noch schwierige Produktionsorte in die Höhe schrauben lassen, sondern wohl insbesondere die hohen Gagen für Paul Rudd, Reese Witherspoon, Owen Wilson und Jack Nicholson; die Komödie ist mit 120 Millionen Dollar Produktionskosten unerwartet teuer- und zeigt einmal wieder, dass bekannte Schauspieler allein in einem Film nicht reichen.

Auf den beiden letzten Plätzen in den Top 10 finden sich "Harry Potter- die Heiligtümer des Todes Teil 1" mit 4,8 Millionen und "Unstoppable" mit 1,8 Millionen Dollar Einspiel wieder.

Hinweis: Bei den in den Artikel genannten Wochenend-Einspiel-Zahlen handelt es sich um Schätzungen des Internetdienstes BoxOfficeMojo, die sehr genau sind und meistens nur Abweichungen von 1 Millionen Dollar zum wahren Einspiel vorweisen, das oft erst im Laufe des folgenden Dienstags/Mittwochs ermittelt werden kann!

Vorschau: Nächste Woche startet in den USA die Fortsetzung der Erfolgskomödie "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" "Meine Frau, unsere Kinder und ich" mit Robert DeNiro und Ben Stiller von Paul Weitz in 3450 Kinos, der bisher sehr positiv rezensierte Western-Actioner "True Grit" mit Hailee Stainfield in der Hauptrolle, Jeff Bridges, Matt Damon und Josh Brolin in 3000 Kinos und "Gullivers Reisen", die etwas modernere Adaption des Romans von Jonathan Swift, mit Jack Black in 2400 Kinos.

Weiter expandierend zeigt sich "Black Swan", das nächste Woche in über 1400 Kinos aufgeführt werden soll, ebenso wie "The King's Speech", das diese Woche in 600 Kinos aufgeführt werden soll.
Im Arthouse-Kino startet das Musikdrama "Country Strong" in 2 Kinos, der Animationsfilm "The Illusionist" in 3 Kinos und "Somewhere" in 7 Kinos.

Tabellarisch: erweitert hier.

DWLWTitelStudioWochenendseinpiel%Umsatzwechel

GesamteinspielBudget*Woche #
1 N Tron Legacy BV $43,600,000 -


$43,600,000 $170 1
2 N Yogi Bear WB $16,705,000 -


$16,705,000 $80 1
3 1 The Chronicles of Narnia: The Voyage of the Dawn Treader Fox $12,400,000 -48.3%


$42,764,000 $155 2
4 19 The Fighter Par. $12,200,000 +3,966.5%


$12,634,000 $25 2
5 2 The Tourist Sony $8,700,000 -47.2%


$30,791,000 $100 2
6 3 Tangled BV $8,676,000 -39.5%


$127,819,000 $260 4
7 6 Black Swan FoxS $8,300,000 +151.1%


$15,708,000 $13 3
8 N How Do You Know Sony $7,600,000 -


$7,600,000 $120 1
9 4 Harry Potter and the Deathly Hallows Part 1 WB $4,845,000 -42.9%


$265,546,000 - 5
10 5 Unstoppable Fox $1,800,000 -51.4%


$77,343,000 $100 6
11 7 Burlesque SGem $1,400,000 -55.8%


$35,512,000 $55 4
12 9 Due Date WB $1,310,000 -49.2%


$97,375,000 $65 7

Freitag, 17. Dezember 2010

The Tree of Life- Trailer 1 (Englisch/English)


Terrence Malick gehört zu den Regisseuren, dessen Filmrollen in seinen Werken von vielen Schauspielern hochbegehrt sind. Will heißen: wird bekannt, dass Malick einen neuen Film macht, stehen Rollenanwärter Schlange. Das liegt vor allem daran, dass zwischen dem Erscheinen zweier seiner Filme in den Kinos seiner Filme viel Zeit vergeht und diese wiederum von Kritik und Publikum hochbejubelt werden. Zwischen seinen beiden preisgekrönten Filmen "In der Glut des Südens" und der "Der Schmale Grat" von 1998 sind ganze 20 Jahre vergangen.

Dementsprechend hochkarätig besetzt ist seine neueste Regiearbeit "The Tree of Life" mit Brad Pitt ("Sieben Jahre in Tibet", "Ocean's Eleven", "Der seltsame Fall des Benjamin Button") und dem zweimaligen Oscargewinner Sean Penn ("Milk", "Mystic River "Aktuell mit "Fair Game" in den Kinos).

Im Mittelpunkt von "The Tree of Life", so ist bislang bekannt, steht eine Familie in den 1950er Jahren. Terrence Malick, übrigens auch Drehbuchautor des Filmes, erzählt in dem Film insbesondere die schwierige Beziehung zwischen dem Familienvater Mr. O'Brien (Brad Pitt) und seinem Sohn. Weiter schwerfallen sollte Brad Pitt das als echten mehrfachen Familienvater auch nicht- er macht auch zumindest im Trailer in seiner Rolle eine gute Figur und wirkt ungespielt natürlich. Sean Penn wieder spielt einen depressiven, von Ereignissen in seiner Vergangenheit gezeichneten Mann.

Terrence Malick konnte bei der reichen Auswahl an interessierten Schauspielern seiner Rollen es an Sorgfältigkeit nicht mangeln lassen und wählte seine Schauspieler sorgsam und mit Bedacht aus.

Beide Schauspieler, Brad Pitt und Sean Penn, sollten mit ihren Rollen keine weiteren Probleme haben: Brad Pitt ist zwar eher als Darsteller aus Blockbuster-Komödien wie der Ocean's-Reihe und "Mr. and Mrs. Smith" bekannt, allerdings hat Terrence Malick diesen bewusst in seiner Rolle besetzt; Brad Pitt sollte es als Familienvater in seiner Rolle gelingen, diese nicht nur zu spielen, sondern auch zu leben und hervorragend auszufüllen.

Umso weniger Filmkomödien kann Sean Penn in seiner Filmografie vorweisen: als fünffach nominierter und davon zweimaliger Oscargewinner und einer breiten Pallette an ernsteren Filmen, in denen er besetzt war, sollte ihm sein Spiel gelingen- zusammengearbeitet hat er mit Terrence Malick bereits in "Der Schmale Grat", in dem er eine Rolle spielte.

Die Filme unter der Regie von Terrence Malick, dessen Anzahl sich mit "The Tree of Life" nun seit 1969 auf sechs beläuft, werden nicht nur wegen ihrer Besetzung, sondern unter anderem auch wegen ihrer visuell beeindruckenden Qualität und ihrer hervorragenden Kameraführung gelobt- aus dem Trailer ist zu erwarten, dass sich Malick wieder an Altbewährtes hält und seinen Filmschauern ausgezeichnete Bilder vorsetzen wird.

"The Tree of Life" soll am 27. Mai 2011 in den USA in die Kinos kommen.



Wichtig: Bei dem erstellten Bild handelt es sich nicht um ein offizielles Filmposter, sondern um eine eigene Arbeit!

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Rango- Trailer 2 (Englisch/English)

Dies hier ist der neue Trailer zu "Rango", dem ersten Animationsfilm von "Fluch der Karibik"- Regisseur Gore Verbinski. Er hat unter anderem auch bei dem US-Amerikanischen Remake "The Ring" und der Komödie "Mäusejagd" Regie geführt.

Im Mittelpunkt von "Rango" steht ein Chamäleon, das genauso charismatisch, überlegen und berechnend sein will wie ein harter Kerl. Bloß hat er ein Problem: Denn Rango, so heißt das titelgebende Reptil, ist ängstlich und würde keiner Fliege etwas zuleide tun. Von Selbstkritik zernagt geht Rango auf der Suche nach sich selbst in die texanische Wüste. Eher versehentlich landet er auf der Flucht vor einem hungrigen Adler in einer kleinen, hinterwäldlerischen Stadt- und ebenso unabsichtlich macht Rango den ihn verfolgenden hungrigen Vogel unschädlich. Wegen seiner Heldentat wird Rango kurzerhand von den aus der Leibnahrung des Adlers bestehenden Bewohnern der Stadt, Schlangen, Eidechsen und Nagetieren, zum Sheriff gemacht. Rango spielt natürlich mit, da er endlich in die von ihm immer gewollte Rolle schlüpfen kann. Dummerweise wird das verschlafene Städtchen von Banditen kontrolliert, die für Rango eine Nummer zu groß scheinen...

Rango wird von Johny Depp, der in den "Fluch der Karibik"-Filmen Captain Jack Sparrow mimte, gesprochen. Weitere Rollen sprechen Bill Nighy ("Underworld", "Shaun of the Dead", ebenfalls in den "Fluch der Karibik"-Filmen als Captain Davy Jones), Timothy Olyphant, Abigail Breslin ("Zombieland", "Little Miss Sunshine") und Alfred Molina (Dr. Octopus in "Spiderman 2").

Ob "Rango" an den Kinokassen auch Erfolg haben wird, ist abzuwarten- schließlich unterscheidet sich "Rango" zumindest optisch klar von den in den Bestenlisten der kommerziell am erfolgreichsten Animationsfilme wie der "Toy Story" und der "Shrek"-Serie sehr, ebenso wie von "Kung Fu Panda" oder "Oben".

"Rango" wird von Paramount Pictures produziert, das unter anderem die "Shrek"-Filme produzierte, ebenso wie Blockbuster wie die "Iron Man" und "Transformers"-Filme.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Fast Five- Trailer 1(Englisch/English)

Wer dachte, nach "Fast&Furious: Neues Modell. Originalteile" würde kein weiterer Ableger der recht erfolgreichen Serie folgen, hat sich geiirt. Gestern um 21:00 Uhr erfolgte die weltweite Veröffentlichung des ersten Trailers des neuen Filmes, der den Titel "Fast Five" trägt und am 28. April 2011 in Deutschland starten wird. Mit dabei sind wieder die Frontmänner und frauen der Serie; Paul Walker als Brian O'Conner, Jordana Brewster als Mia Toretto und natürlich Vin Diesel als Dominic Toretto, neu hinzugekommen ist unter anderem "The Rock" Dwayne Johnson ("Zahnfee auf Bewährung", "Die etwas anderen Cops").

Im nunmehr fünften Teil befinden sich der ehemalige Polizist Brian O'Conner und der Ex-Sträfling Dom Toretto auf der Flucht vor dem Gesetz. Um ihre Freiheit zu gewinnen, müssen sie in Rio de Janeiro einen letzten Job erledigen- mit einem skrupellosen Geschäftsmann, der sie am liebsten tot sehen möchte und dem hartgesottenen Federal Agent Luke Hobbs (Dwayne Johnson) auf den Fersen, der bisher noch nie einen seiner Aufträge vermasselt hat.

Die 4 "Fast&Furious"-Teile haben zusammen weltweit 954 Millionen Dollar in den Kinos eingespielt- sie haben zwar nicht alle ausnahmslos hervorragende Einspielergebnisse vorzuweisen, jeder Teil des Franchises kann allerdings stabil solide Gewinne vorweisen, die dem Studio wohl als Grund für eine weitere Fortsetzung reichen.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Golden-Globe-Nominierungen 2010

Heute wurden die Nominierungen für die 68ste Verleihung des bekannten Filmpreises Golden Globe auf der offiziellen Webseite veröffentlicht.

Die meisten Nominierungen hat sich "The Kings's Speech" mit Colin Firth erworben, darunter für das "Best Motion Picture- Drama" und "Best Performance by an actor in a Motion Picture" für Colin Firth (2009 nominierte man ihn ebenfalls für seine schauspielerische Leistung in "A Single Man"). Auch Tim Burtons Gemahlin Helena Bonham Carter kann sich über eine Nominierung für eine "Best Performance by an Actress in a supporting role in a Motion Picture" freuen, ebenso wie Regisseur Tom Hopper auf einen Golden Globe "Best Director-Motion Picture" hoffen darf.

"The Fighter" mit Christian Bale ("The Dark Knight ") und Mark Wahlberg und "The Social Network" von David Fincher ("Zodiac", "Fight Club") erlangen jeweils 6 Nominierungen, beide für das "Best Motion Picture- Drama" und "Best Performance by an actor in a Motion Picture-Drama" für Mark Wahlberg und Jesse Eisenberg.

Inception heimst ebenso wie "Black Swan" und "The Kids are all Right"4 Nominierungen ein, für das "Best Motion Picture- Drama","Best Director Motion Picture"und "Best Screenplay-Motion Picture" für Christopher Nolan und schließlich "Best Original Score- Motion Picture" für Hans Zimmer.

"Black Swan" ist für das "Best Motion Picture-Drama" nominiert und Natalie Portmans hochgelobte Leistung wird mit einer Nominierung für "Best Perfomance by an actress in a Motion Picture- Drama" belohnt.

Weiteres zu den Nominierungen kann auf der offiziellen Website der HFPA (Hollywood Foreign Press Association: Auslandpresseverband Hollywood) eingesehen werden: Hier.

Fluch der Karibik 4: Fremde Gezeiten- Trailer 1 (Deutsch/German)

Die "Fluch-der-Karibik"-Serie gehört zu den erfolgreichsten und teuersten Serien überhaupt; Bei Produktionskosten von 665 Millionen Dollar spielten die drei Filme weltweit mehr als 2,68 Milliarden Dollar ein. Obwohl jetzt eigentlich nach Meinung vieler Schluss hätte sein sollen, geht es im Mai 2011 in die vierte Runde: Eine neue Trilogie soll eingeleitet werden.

Das soll "Fluch der Karibik: Fremde Gezeiten" tun- wie am Abschluss des dritten Teiles zu sehen war, sucht Captain Jack Sparrow (immer noch Johny Depp) nach der Quelle der ewigen Jugend. Während seiner Suche trifft er auf Jack Angelica (Penelope Cruz)- in der Tradition seiner Vorgänger ist auch im vierten Teil die Absicht des neu eingeführten Charakters unbekannt; Jack Sparrow ist sich nicht sicher, ob sie ihn wirklich liebt, oder nur benutzen will, um zur Quelle der ewigen Jugend zu gelangen. Die Rolle des bösen Kapitäns Blackbeard spielt Ian McShane (wir erinnern uns: der tentakelige Captain Davy Jones landete in den Tiefen des Meeres, nachdem auch noch sein Herz erstochen worden war).

Im Gegensatz zu den Vorgängern spielen Keira Knightley und Orlando Bloom im Film nicht mit- was vielleicht auch storytechnisch daran liegen mag, dass Keira Knightley ein Kind austrägt, während ihr Ehemann verstorbene Seelen ans Ende der Welt begleiten muss. Das zentrale Leinwandpaar wird also einfach durch ein neues ersetzt: Johny Depp wird mit Penelope Cruz verkuppelt, die in den vorherigen Filmen wortwörtlich keine Rolle spielte. Immer noch dabei bleibt Geoffrey Rush als Barbarossa, wie oben erwähnt mimt Ian McShane den Bösewicht Blackbeard, KevinMcNally spielt wie in den Vorgängern als Joshamee Gibbs mit und Keith Richards Leinwandauftritt als Mitglied der Familie Sparrow soll auf eine längere Dauer ausgeweitet werden, Richard Griffiths (Vernon Dursley in "Harry Potter") soll König George III. darstellen.

Ob "Fluch der Karibik: Fremde Gezeiten" an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen kann, ist unklar; Jack Sparrow hat sich in den ersten Teilen einen Ruf als (oftmals geohrfeigter) Single erworben, und das Fehlen von Keira Knightley und Orlando Bloom lässt den jugendlichen Charme der Action-Komödie doch um ein Vielfaches schrumpfen. Johny Depp ist immerhin bereits 47 Jahre, Penelope Cruz 36 Jahre alt, während Bloom und Knightley zum Zeitpunkt des Kinostarts von "Fluch der Karibik: Am Ende der Welt" 30 und 22 Jahre alt waren.

Montag, 13. Dezember 2010

10.-12. Dezember 2010 Einspiel USA

Am vergangenen Wochenende haben die beiden Neueinsteiger "Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte" und "The Tourist" die beiden ersten Plätze der Charts besetzt. Wirklich erfolgreich lief es allerdings weder für den dritten Teil der C.S. Lewis Romanserien-Adaption, noch für das Hollywood Debüt von "Das Leben der Anderen"-Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck.

Im Vergleich zu den ersten beiden Narnia-Filmen "Der König von Narnia" und "Prinz Kaspian von Narnia" hat die zweite Fortsetzung leider an ihrem ersten Wochenende in den USA ein eher mäßiges Ergebnis vorzuweisen: Teil 1 spielte in der ersten Woche 65 Millionen Dollar ein, Teil 2 55 Millionen Dollar und Teil 3 nun nur 24,5 Millionen Dollar. In aller Weisheit hat das neue Studio 20th Century Fox das Budget im Vergleich zu den Vorgängern enorm gekürzt. Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen, die ersterer 180 Millionen Dollar und letzterer 225 Millionen an Produktionskosten verschlungen haben, kostet Nummer 3 "nur" 155,5 Millionen Dollar. Wer nun enttäuscht über das schlechte Einspielergebnis ist, dem sei gesagt, dass "Die Reise auf der Morgenröte" weltweit mehr Erfolg hatte. Zusammen mit dem "Heimatergebnis" beläuft sich das internationale Einspiel auf 105 Millionen Dollar; der Film wird wohl nicht auf kommerzielle Bestenlisten kommen, ein entsetzlicher Flop wird er aber wohl auch nicht werden.

Nach "Knight and Day" war eigentlich zu erwarten, dass auch "The Tourist" nicht allzuviel Erfolg in den USA haben würde; es reicht wohl für den Kinogänger nicht aus, wenn zwei Schauspieler mit enormen Starappeal, Johny Depp und Angelina Jolie die Hauptrolle spielen. Der Film des deutschen Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck ("Das Leben der Anderen") spielt bei einem Budget von 100 Millionen Dollar ernüchternde 17 Millionen Dollar ein.

Auf dem dritten Platz meldet sich "Rapunzel- Neu verföhnt" mit 14,5 Millionen Dollar Einspiel zurück, bei einem Abfall von nur 32,9 Prozent. Die etwas eigenwillige, von Publikum und Presse sehr gut rezensierte Verfilmung des gleichnamigen Märchens der Gebrüder Grimm hat das bitter nötig: mit 260 Millionen Dollar Budget und einer unbestimmt kostenreichen Werbekampagne hat Rapunzel in den USA nach drei Wochen nur 115 Millionen Dollar eingespielt- kaum die Hälfte seines Budgets; weltweit kommt der Film auf 192 Millionen Dollar.

An vierter Stelle steht die siebte Verfilmung eines bzw. eines halben Harry-Potter-Buches "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1"- der Abfall ist wie in den Vorwochen wieder groß, im Vergleich zur Vowoche sind es 50 Prozent. 8,5 Millionen Dollar spielt der Film in seiner vierten Woche ein. Insgesamt sind es in den USA bisher 257,88 Millionen Dollar, weltweit 777 Millionen Dollar.

"Unstoppable" von Tony Scott meldet sich auf dem 5. Platz 3,75 Millionen Dollar zurück. Der 100 Millionen Dollar teure Action-Thriller hat somit in den USA bisher 76 Millionen Dollar eingespielt, weltweit bisher 125 Millionen Dollar.

Der letzte Woche noch auf dem 13. Platz stehende und für viele potenzielle Oscar-Kandidat "Black Swan" mit einer hochgelobten Natalie Portman kämpft sich auf sechsten Platz, das mit 3,3 Millionen Dollar Einspiel. Die Kosten des Films betrugen 13 Millionen Dollar, bisher verbucht der Film über 5 Millionen Dollar Einspiel. Der Kopien-Schnitt pro Kino ist immer noch vergleichsweise hoch; er liegt bei 37.000 Dollar. Zum Vergleich: Bei der neunen Narnia-Verfilmung sind es nur 6.800 Dollar.

Die in den Top 10 verbleibenden Plätze werden von Burlesque (3,2 Millionen Dollar), Love and other Drugs (3 Millionen Dollar), Due Date (2,5 Millionen Dollar), Megamind (2,5 Millionen Dollar), Faster (1,7 Millionen Dollar) und the The Next Three Days (1,1 Millionen Dollar) eingenommen.

Hinweis: Bei den in den Artikel genannten Wochenend-Einspiel-Zahlen handelt es sich um Schätzungen des Internetdienstes BoxOfficeMojo, die sehr genau sind und meistens nur Abweichungen von 1 Millionen Dollar zum wahren Einspiel vorweisen, das oft erst im Laufe des folgenden Dienstags/Mittwochs ermittelt werden kann!

In dieser Woche starten am Freitag, den 17. Dezember, der Animationsfilm "Yogi Bear" in mehr als 3400 Kinos, das Komödien-Drama "How Do You Know" mit Paul Rudd und Reese Witherspoon in vorraussichtlich 2500 Lichtspielhäusern und der heißerwartete "Tron: Legacy", das Remake des 1982 in den Kino gestarteten Science-Fiction-Filmes "Tron" in 3300 Kinos. Außerdem weitet "The Fighter" mit Christian Bale und Mark Wahlberg die Anzahl seiner Kinos auf 2200 aus; vorher wurde der Film nur in wenigen, ausgewählten Kinos limitiert aufgeführt.

Im "Arthouse-Kino" startet das Drama "Rabbit Hole" mit Nicole Kidman und Aaron Eckhart in 5 Kinos.

Tabellarisch: erweitert hier.
DWLWTitel des Filmes
StudioWochenendeinspiel% Umsatzwechsel

GesamteinspielBudget*Woche#
1 N The Chronicles of Narnia: The Voyage of the Dawn Treader Fox $24,500,000 -


$24,500,000 $155 1
2 N The Tourist Sony $17,000,000 -


$17,000,000 $100 1
3 1 Tangled BV $14,559,000 -32.6%


$115,623,000 $260 3
4 2 Harry Potter and the Deathly Hallows Part 1 WB $8,500,000 -50.1%


$257,688,000 - 4
5 4 Unstoppable Fox $3,750,000 -37.2%


$74,272,000 $100 5
6 13 Black Swan FoxS $3,332,000 +130.8%


$5,611,000 $13 2
7 3 Burlesque SGem $3,200,000 -47.8%


$32,574,000 $55 3
8 5 Love and Other Drugs Fox $3,000,000 -46.9%


$27,648,000 $30 3
9 7 Due Date WB $2,545,000 -38.4%


$94,884,000 $65 6
10 6 Megamind P/DW $2,510,000 -49.2%


$140,202,000 $130 6
11 8 Faster CBS $1,735,000 -55.9%


$21,340,000 $24 3
12 10 The Next Three Days LGF $1,100,000 -57.2%


$20,376,000 $30 4

Sonntag, 12. Dezember 2010

Real Steel- Trailer 1 (Englisch/English)

In dem neuen ScienceFiction-Drama "Real Steel" von Shawn Levy mit Hugh Jackman spielen Roboter eine zentrale Rolle. Trotzdem ist der Film "The Fighter" oder "Cinderella Man" wohl ähnlicher als "Transfomers"; hier schlagen sich zwar auch Roboter zu Blech, allerdings völlig legal. Denn die Macher von "Real Steel" nahmen das metapherische Adjektiv "stahlhart" zu ernst und ersetzten menschliche Boxer durch Roboter-Boxer.

Natürlich ist das alles eine Zukunftsvision. Hugh Jackman ("X-Men: Wolverine Origins", "Prestige") spielt Charlie Kenton, einen ehemaligen Boxer, der kurz davor war, den Meisterschaftstitel zu erlangen- die Neuheit, statt Menschen Roboter im Ring kämpfen zu lassen, da diese stärkeren physischen Belastungen gewachsen sind, hat ihm das dann verwehrt. Nun ist klar: Charlie ist seinen Job los. Was ihn nicht daran hindert, andere an dem neuen Sport teilhaben zu lassen. Er baut billige Roboter aus Schrott zusammen, zieht mit ihnen im Untergrund von einer Boxveranstaltung zur nächsten. Klar, dass der neue Mainstream und das neue Leben den Mann immer weiter in die Knie zwingen. Glücklicherweise trifft er seinen Sohn Max (Dakota Goyo) und findet einen alten Kampfroboter, welchen er und sein Sohn zu trainieren gedenken und in den Ring schicken wollen. Der Roboter zieht, erst im Ring angekommen, von Sieg zu Sieg- und Charlie hofft auf ein Comeback in der Welt des Boxens- vielleicht können sie und der Roboter das erreichen, was ihm verwehrt wurde?

Shawn Levy wird den meisten weniger ein Begriff als ein Regisseur von Dramen sein. Bekannt ist er eher durch Blockbuster-Komödien wie "Nachts im Museum 1,2", "Der Rosarote Panther" oder "Date Night- Gangster für eine Nacht". Es bleibt abzuwarten, ob sein erstes hochbudgetiertes Drama (80 Millionen soll der Film laut der IMDB gekostet haben) seine Besucher zu begeistern vermag.

Für den Film hat Levy gleich einen großen Star an Bord gezogen. Wie bereits erwähnt, spielt Hugh Jackman die Hauptrolle- einem breiteren Publikum ist er als Wolverine aus der X-Men- Tetralogie und "X-Men Origins: Wolverine" bekannt, eine Reihe von Auszeichnungen (aber noch kein Oscar) wie einen Teen Choice und einen Saturn Award nennt er sein Eigen; die People kürte ihn 2008 sogar zum "Sexiest Man Alive".

In weiteren Rollen sind unter anderem Kevin Durand, der ebenfalls in "X-Men Origins: Wolverine" eine kleine Rolle spiele (den Fred Dukes aus dem Mutantenteam mit seinen Katana), Anthony Mackie ("The Hurt Locker- Tödliches Kommando"), Evangeline Lilly, bekannt als Kate Austen aus der TV-Serie "Lost", zu sehen.

Samstag, 11. Dezember 2010

Freitagseinspiel USA- 10.Dezember 2010

Das Freitagsboxoffice wird von "Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte" und Donnersmarcks "The Tourist" mit Johny Depp und Angelina Jolie angeführt- allerdings mit wenig beeindruckenden Zahlen.

Die Fantasy-Verfilmung nach C.S. Lewis landet mit 8,2 Millionen Dollar auf Platz 1, "The Tourist" auf Platz 2 mit 6,1 Millionen eingespielten Dollar.

Der neue "Narnia"- Teil wird über das Wochenende wohl also höchstens 25 Millionen Dollar einspielen- es ist davon auszugehen, dass der Film ebenso wie seine Vorgänger trotz Studiowechsel ein recht hohes Budget hatte.

Zum Vergleich: Die erste Narnia-Verfilmung "Der König von Narnia" spielte am ersten Wochenende 65 Millionen Dollar ein, die zweite, "Prinz Kaspian von Narnia" 55 Millionen Dollar.

Auch "The Tourist" wird wohl über das Wochenende nicht über 20 Millionen Dollar einspielen (ich tippe auf ein Einspiel zwischen 17-19 Millionen Dollar)- die Budgetfrage bleibt allerdings bis jetzt laut der IMDB und BoxOfficeMojo ungeklärt.

Thor- Trailer 1 (Deutsch/German)

Damals verdiente sich Marvel mit dem Verkauf seiner Comics eine goldenene Nase. Heute sind es vor allem Comicverfilmungen- Marvel hat allein mit der Spiderman-Trilogie, den Iron-Man und Fantastic-Four-Filmen an den Kinokassen über 4,3 Milliarden Dollar verdient. Ein Ende der Comicverfilmungen ist längst noch nicht in Sicht. Ein neuer "Hulk" soll kommen, "Spiderman 4" mit Andrew Garfield ist längst kein Geheimnis mehr, ein dritter "Iron Man"-Teil wird auch gefilmt werden- und um zum Höhepunkt zu kommen, sollen alle Helden schließlich 2012 gemeinsam in "The Avengers" die Welt retten. Davor werden aber noch neue Helden auf die Leinwand gebracht.



Einer von ihnen ist "Thor", der allen Marvelfans bekannt sein sollte. Er kommt im April 2011 in die US-Amerikanischen Kinos- Regie führt Kenneth Branagh, der als Regisseur von Blockbuster-Produktionen weniger bekannt ist- er hat allerdings unter anderem bei "Schatten der Vergangenheit" Regie geführt, der einigen bekannt sein dürfte.

Thor ("Star Trek- Die Zukunft hat begonnen") ist mit Chris Hemsworth besetzt, Natalie Portman ("Star Wars- Eine dunkle Bedrohung", "Star Wars- Die Rache der Sith," Black Swan") spielt ebenfalls eine der Hauptrollen, Anthony Hopkins ("Das Schweigen der Lämmer") mimt den Götterkönig Odin, Tom Hiddleston den Loki, der in der Mythologie als listig und boshaft dargestellt wird.

So sieht's aus: Thor, ein mächtiger und arroganter Gott, wird von Odin aus dem Götterreich Asgard verstoßen. Der Wikinger-Gott findet sich daraufhin auf der Erde wieder, wo er seine wahre Bestimmung als Beschützer der Menschheit findet.

Rio- Trailer 2 (Englisch/English)

Twentieth Century Fox, das Studio, das unter anderem die "Ice Age"-Filme produzierte, hat einen neuen Animationsfilm gemacht.

In dem mit "Rio" betitelten Film geht es um einen domestizierten Papagei namens Blu, der eigentlich mit seinem Frauchen in Minnesota lebt. Wie aus dem Trailer hervorgeht, soll Rio der letzte seiner Art sein- abgesehen noch von Jewel, einem weiblichen Papagei; ein Wissenschaftler versucht die beiden als die letzten ihrer Art zu verkuppeln, allerdings werden die beiden entführt und stürzen nach ihrer Flucht in Rio De Janeiro/Brasilien Hals über Kopf in ein Abenteuer.

Rio wird von Jesse Eisenberg, bekannt aus "Zombieland" und "The Social Network", Jewel von Anne Hathaway, die in "Plötzlich Prinzessin" und der "Teufel trägt Prada" die Hauptrolle spielte, dargestellt. In weiteren Rollen sprechen unter anderem Leslie Mann, Tracy Morgan und George Lopez.

Sucker Punch- Trailer 2 (Deutsch)

Dies ist der erste deutsche Trailer zu Zack Synders "Sucker Punch".



In "Sucker Punch" geht es um ein Mädchen (Emily Browning), das unter Lobotomie und ihrem bösen Stiefvater leidet und in einer Psychiatrie quasi inhaftiert ist. Um zu entkommen, muss sie die Realität verlassen und in einer Welt ihrer eigenen Vorstellung 5 Gegenstände finden, die ihr den Weg in die Freiheit weisen sollen. Die Geschichte spielt in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

International bekannt wurde der Regisseur Zack Synder 2004 erstmals mit "Dawn of the Dead", 2007 feierte er seinen größten kommerziellen Kinoerfolg mit einer Comicverfilmung: "300" wurde ein weltweiter Erfolg und hat bei vielen Fans einen Kultstatus inne.

Weniger erfolgreich lief seine zweite Comicverfilmung "Watchmen" in den Kinos. Bei einem Budget von 130 Millionen Dollar spielte der Film eher enttäuschende 185 Millionen Dollars ein- was Warner Brothers nicht daran hinderte, dem Regisseur wieder 80 Millionen Dollar für seinen ersten Kinderfilm "Die Legende der Wächter" zur Verfügung zu stellen. Der Erfolg des Animationsfilmes hielt sich ebenfalls in Grenzen.

Die Hauptrolle in "Sucker Punch" spielt Emily Browning, andere Rollen werden durch Abbie Cornish, Jena Malone, der mit "High School Musical " bekannt gewordenen Vanessa Hudgens und Jamie Chung dargestellt.

Freitag, 10. Dezember 2010

Transfomers- Trailer 1 (Englisch/English)

Nachdem die ersten beiden Transformer-Filme bei Produktionskosten von 350 Millionen Dollar weltweit mehr als anderthalb Milliarden Dollar einspielten und Michael Bay sowieso nach dem ersten Teil zwei Fortsetzungen abzudrehen gedachte, folgt seinen Vorgängern 2011 "Transfomers: The Dark Moon" in das Rennen um die Gunst der Kinozuschauer in die Lichtspielhäuser.

Schon seit längerem ist bekannt, dass Megan Fox es sich mit den Machern von Transfomers , ihnen voran Regisseur Michael Bay, verkracht hat- sie wurde prompt aus der Besetzungsliste gestrichen und rausgeschmissen. An der Seite von Shia LaBeouf steht dieses Mal also nicht Megan Fox vor der Kamera, sondern Rosie Huntington-Whiteley als Carly, die in dem dritten Transformers-Film von Bay ihr Schauspieldebüt geben wird.

Wieder dabei sind Josh Duhamel als Major William Lenox, Tyrese Gibson als Robert Epps und John Turturro als Simmons. Neu dabei sind unter anderem John Malkovich und Patrick Dempsey.

Obwohl "Transformers: Revenge of The Fallen" von Kritikern und Publikum eher schlecht rezensiert wurde (bei der IMDB wird der Film mit nur 6 von 10 Punkten bewertet, auf Rottentomatoes nur 20 von 100 Prozent Zustimmung), wird auch dem dritten Film sicher ein großer Erfolg beschieden werden.

Hier der Trailer zum dritten Teil der "Transformers-Trilogie"

Dienstag, 7. Dezember 2010

Battle: Los Angeles Trailer 2, englisch

Dies hier ist der zweite Trailer zu Jonathan Liebesmans SciFi-Actioner mit Michelle Rodriguez und Aaron Eckhart.

Über den Plot ist noch nicht viel bekannt, nur so viel weiß man: Es geht um eine Einheit von Marines, die einen Angriff von Außerirdischen auf Los Angeles abzuwehren versucht.

Das Budget schätzt die IMDB momentan auf 100 Millionen Dollar- ob dem Film ein großer Erfolg an den Kinokassen beschieden werden wird, ist allerdings fraglich: der Trailer zeigt vergleichsweise wenig und bekannte Gesichter wie die von Rodriguez und Eckhart werden erst recht nicht gezeigt- ebenso werden zahlreiche mögliche Kinozuschauer dem Film ablehnend entgegentreten, die dieses Jahr möglicherweise schlechte Erfahrungen mit dem ScienceFictionFilm Skyline, in dem es auch um einen außerirdischen Angriff geht, gemacht haben (Der Film wird von Internetbenutzern auf der IMDB mit 4,6 von 10 Punkten bewertet)- ebenso wird so mancher vielleicht insbesondere nach Skyline auf eine weitere Alieninvasion verzichten wollen.

Es bleibt abzuwarten, wie das Studio den Film - insbesondere, mit welchen Trailern- zu vermarkten und in potenziellen Kinobesuchern Interesse zu wecken versucht.

Montag, 6. Dezember 2010

3.-5. Dezember 2010 Einspiel USA

Eher erwartet führen Rapunzel- Neu verföhnt und Harry Potter- Die Heiligtümer des Todes Teil 1 wieder die Kinocharts der USA an, während der Martials Arts-Western The Warriors Way mit Geoffrey Rush, Kate Bosworth und Jang Dong Gun von den Kinobesuchern kaum berücksichtigt wurde.

An der Chartspitze gibt es einen Rangwechsel- die siebte Harry Potter-Verfilmung, die letzte Woche noch vor Buena Vistas/Disneys Rapunzel in der Gunst der Kinobesucher stand, muss mit einem Einspiel von 16,7 Millionen Platz 1 räumen. Rapunzel- Neu Verföhnt spielt weitere 21,5 Millionen Dollar ein. Wirklich erfolgreich lief es bisher aber für keinen der Filme: Rapunzel hat in seiner zweiten Woche in den USA dort bisher erst 96, 4 Millionen Dollar eingespielt- berücksichtigt man die enormen Werbekosten und das laut BoxOfficeMojo 260 Millionen Dollar betragende Budget (teuerster Animationsfilm aller Zeiten), ist der Film bisher keinesfalls als Erfolg zu werten. Harry Potter-Die Heiligtümer des Todes Teil 1 verliert weitere 65,9 Prozent im Vergleich zur allenfalls eher soliden Vorwoche. Trotzdem wird sich Warner Bros. mit dem bisherigen weltweiten Einspiel von 713 Millionen Dollar gut zufriedengeben können.

Den dritten Platz nimmt das Musical und Drama Burlesque ein, das vorherige Woche auf Platz 4 stand. Der Verlust von 48,9 Prozent zur Vorwoche hält sich anders als bei den beiden führenden Blockbustern eher in Grenzen, wenn das bisherige Einspiel von 26 Millionen Dollar in den USA bei einem Budget von 55 Millionen Dollar auch nicht gerade zufriedenstellend ist.

Mit einem Einbruch von 46,6 Prozent nimmt Unstoppable mit 6,1 Millionen Dollar den vierten Platz ein. Weltweit sind es bisher nach 4 Wochen gerade mal 120 Millionen Dollar, bei einem Budget von 100 Millionen Dollar.

Platz 5 wird von Love and Other Drugs mit Anne Hathaway und Jake Gyllenhaal eingenommen- der Film addiert bei einem Budget von 30 Millionen Dollar weitere 5,7 Millionen Dollar dazu und hat bisher 22,6 Millionen Dollar eingespielt.

Auf dem sechsten Platz setzt sich Megamind mit weiteren 5 Millionen Dollar fest- weltweit sollen es 169 Millionen Dollar sein- den 7. Platz nimmt die Komödie Due Date von den Hangover-Machern mit 4,2 Millionen Dollar ein. Bei 65 Millionen Dollar Produktionskosten hat der Film bisher weltweit 173 Millionen Dollar eingespielt. Faster mit "The Rock" Johnson nimmt den 8. Platz ein, während The Warriors Way ähnlich floppt wie damals Jonah Hex mit Josh Brolin und Megan Fox, der bei einem Budget von 46 Millionen Dollar 10,5 Millionen Dollar einspielte.

In seiner ersten Woche spielt die Ninja-Kloppelei im Wilden Westen gerade mal 3 Millionen Dollar ein- bei einem Budget von 42 Millionen Dollar.

Den 10 Platz nimmt The Next Three Days mit Russell Crowe mit 2,6 Millionen Dollar ein.

Tabellarisch: Alle Angaben von BoxOfficeMojo.com

DWLWTitelStudioWochenendeinspielUmsatzwechsel zur Vorwoche


USA-GesamteinspielBudget*Week #
1 2 Tangled BV $21,500,000 -55.9%


$96,461,000 $260 2
2 1 Harry Potter and the Deathly Hallows Part 1 WB $16,735,000 -65.9%


$244,236,000 - 3
3 4 Burlesque SGem $6,100,000 -48.9%


$26,957,000 $55 2
4 5 Unstoppable Fox $6,100,000 -46.6%


$68,893,000 $100 4
5 6 Love and Other Drugs Fox $5,700,000 -41.5%


$22,622,000 $30 2
6 3 Megamind P/DW $5,030,000 -60.0%


$136,704,000 $130 5
7 8 Due Date WB $4,215,000 -41.2%


$90,964,000 $65 5
8 7 Faster CBS $3,829,000 -55.1%


$18,112,000 $24 2
9 N The Warrior's Way Rela. $3,051,000 -


$3,051,000 $42 1
10 9 The Next Three Days LGF $2,650,000 -43.4%


$18,381,000 $30 3