In dem neuen ScienceFiction-Drama "Real Steel" von Shawn Levy mit Hugh Jackman spielen Roboter eine zentrale Rolle. Trotzdem ist der Film "The Fighter" oder "Cinderella Man" wohl ähnlicher als "Transfomers"; hier schlagen sich zwar auch Roboter zu Blech, allerdings völlig legal. Denn die Macher von "Real Steel" nahmen das metapherische Adjektiv "stahlhart" zu ernst und ersetzten menschliche Boxer durch Roboter-Boxer.
Natürlich ist das alles eine Zukunftsvision. Hugh Jackman ("X-Men: Wolverine Origins", "Prestige") spielt Charlie Kenton, einen ehemaligen Boxer, der kurz davor war, den Meisterschaftstitel zu erlangen- die Neuheit, statt Menschen Roboter im Ring kämpfen zu lassen, da diese stärkeren physischen Belastungen gewachsen sind, hat ihm das dann verwehrt. Nun ist klar: Charlie ist seinen Job los. Was ihn nicht daran hindert, andere an dem neuen Sport teilhaben zu lassen. Er baut billige Roboter aus Schrott zusammen, zieht mit ihnen im Untergrund von einer Boxveranstaltung zur nächsten. Klar, dass der neue Mainstream und das neue Leben den Mann immer weiter in die Knie zwingen. Glücklicherweise trifft er seinen Sohn Max (Dakota Goyo) und findet einen alten Kampfroboter, welchen er und sein Sohn zu trainieren gedenken und in den Ring schicken wollen. Der Roboter zieht, erst im Ring angekommen, von Sieg zu Sieg- und Charlie hofft auf ein Comeback in der Welt des Boxens- vielleicht können sie und der Roboter das erreichen, was ihm verwehrt wurde?
Shawn Levy wird den meisten weniger ein Begriff als ein Regisseur von Dramen sein. Bekannt ist er eher durch Blockbuster-Komödien wie "Nachts im Museum 1,2", "Der Rosarote Panther" oder "Date Night- Gangster für eine Nacht". Es bleibt abzuwarten, ob sein erstes hochbudgetiertes Drama (80 Millionen soll der Film laut der IMDB gekostet haben) seine Besucher zu begeistern vermag.
Für den Film hat Levy gleich einen großen Star an Bord gezogen. Wie bereits erwähnt, spielt Hugh Jackman die Hauptrolle- einem breiteren Publikum ist er als Wolverine aus der X-Men- Tetralogie und "X-Men Origins: Wolverine" bekannt, eine Reihe von Auszeichnungen (aber noch kein Oscar) wie einen Teen Choice und einen Saturn Award nennt er sein Eigen; die People kürte ihn 2008 sogar zum "Sexiest Man Alive".
In weiteren Rollen sind unter anderem Kevin Durand, der ebenfalls in "X-Men Origins: Wolverine" eine kleine Rolle spiele (den Fred Dukes aus dem Mutantenteam mit seinen Katana), Anthony Mackie ("The Hurt Locker- Tödliches Kommando"), Evangeline Lilly, bekannt als Kate Austen aus der TV-Serie "Lost", zu sehen.
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